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Gastronomen sind schreckliche Gäste
Posted by Agi
on
20:30
Wenn man eine Ausbildung in Gastronomie
und Hotelerie macht, kommt man sicher nicht um die Phase herum, während
des Lernens und Studierens so ziemlich alles besser zu wissen, wenn man
selbst Essen geht. Da wird über Fensterbretter gewischt, um zu sehen, ob
da Staub ist, schön angerichtetes Essen wird auseinander genommen, um die
Fachkenntnis des Kochs zu analysieren, lasche Salatblätter werden demonstrativ
auf dem Rand des Untertellers liegen gelassen als stille Anklage an den
Service und die Küche und auf der Toilette wird die Einhaltung der Hygienevorschriften
überprüft. Tendenziell ist natürlich kein Restaurant der Welt den Ansprüchen
gewachsen, die man dann an sie hat, wenn man (zumindest theoretisch) den
Idealfall dauernd vor Augen gesetzt bekommt. Und von Sonderwünschen bei
der Bestellung will ich gar nicht erst anfangen.
Jeder Mystery-guest ist willkommener. Glücklicherweise ist dies eine Phase,
die von selbst wieder vergeht. Immerhin hat man ja gerade, wenn man selbst
gekellnert hat, Verständnis dafür, was für ein Scheißjob das ist und gerade,
wenn man selbst in einer Küche gearbeitet hat, Verständnis dafür, welche
arbeitsrechtlichen Zustände dort meist herrschen.
Man kommt aber nicht umhin, trotzdem natürlich ein erweitertes Bewusstsein für gutes Essen und das Besondere an den Lokalen, die man selbst besucht zu hegen.
In diesem Sinne möchte ich heute einen kleinen Hinweis dalassen auf dieses italienische Restaurant.
Ich schwöre euch, dass ich in meinem ganzen Leben noch keine so gute Pizza gegessen habe außerhalb Italiens.
Nicht nur, dass man dem Pizzabäcker und dem Koch direkt bei der Arbeit am Holzbeheizten Steinofen in der offenen Küche zusehen kann, nein, das Ergebnis ist auch noch absolut einwandfrei. Der Teig ist knusprig und dünn, die Tomatensauce darauf ist selbst gemacht und der Rest der Zutaten frisch und gut gewählt.
Es gibt keine unmöglichen Pizza-Kreationen wie in vielen Restaurants, hier wird auf Einfachheit gesetzt. Und was ich ganz wichtig finde, der Käse auf der Pizza ist kein Supermarkt-Emmentaler sondern Mozarella und wird in Mengen verwendet, die keine Verstopfung erzeugen.
Und das alles zu einem unerwartet niedrigen Preis.
Auch wenn das "Cornerbar"-Ambiente des Restaurants und seine Webseite nicht unbedingt auf das alles schließen lassen, ich kann nur sehr empfehlen, dort einmal zu essen.
Man kommt aber nicht umhin, trotzdem natürlich ein erweitertes Bewusstsein für gutes Essen und das Besondere an den Lokalen, die man selbst besucht zu hegen.
In diesem Sinne möchte ich heute einen kleinen Hinweis dalassen auf dieses italienische Restaurant.
Ich schwöre euch, dass ich in meinem ganzen Leben noch keine so gute Pizza gegessen habe außerhalb Italiens.
Nicht nur, dass man dem Pizzabäcker und dem Koch direkt bei der Arbeit am Holzbeheizten Steinofen in der offenen Küche zusehen kann, nein, das Ergebnis ist auch noch absolut einwandfrei. Der Teig ist knusprig und dünn, die Tomatensauce darauf ist selbst gemacht und der Rest der Zutaten frisch und gut gewählt.
Es gibt keine unmöglichen Pizza-Kreationen wie in vielen Restaurants, hier wird auf Einfachheit gesetzt. Und was ich ganz wichtig finde, der Käse auf der Pizza ist kein Supermarkt-Emmentaler sondern Mozarella und wird in Mengen verwendet, die keine Verstopfung erzeugen.
Und das alles zu einem unerwartet niedrigen Preis.
Auch wenn das "Cornerbar"-Ambiente des Restaurants und seine Webseite nicht unbedingt auf das alles schließen lassen, ich kann nur sehr empfehlen, dort einmal zu essen.
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